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Über uns

Die Entstehung von „Clean 4 Health“ 

Ausgelöst durch die Corona-Pandemie entwickelt sich die mittelstandgeprägte Unternehmensgruppe JF Group in Rekordzeit zum Anbieter für Produkte, die Hygienemaßnahmen sinnvoll unterstützen. Die cleveren Alltagshelfer werden unter der Dachmarke „Clean 4 Health“ vermarktet, angeboten und weiterentwickelt. 

Vom Einzelunternehmen JÄGER DIREKT (Gründung 1990) zur Unternehmensgruppe JF-Group (Jäger Fischer Unternehmensgruppe) mit mittlerweile 8 operativen Gesellschaften – entwickelte sich in nunmehr über 30 Jahren ein ganzheitlicher Anbieter für elektrotechnische Lösungen aus einer Hand. „Wir sind überzeugt, dass Elektrizität der Energieträger der Zukunft ist und die Perspektive bietet auf fossile Energieträger komplett zu verzichten. 

Deshalb ist es unser Ziel, dass jeder Mensch und jedes Unternehmen direkt oder indirekt Kontakt mit unseren Lösungen hat und darüber Prozesse und Betriebskosten optimiert, Energie spart und CO² reduziert. Damit wollen wir einen wertvollen Beitrag für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft leisten!“, erläutert Thomas Jäger (CEO JF Group, Gründer JÄGER DIREKT) die Vision und Mission der Unternehmensgruppe.

Insgesamt 350 Mitarbeiter sind an 12 Standorten (Schwerpunkt: DE, AT, NL) beschäftigt, wobei sich der Unternehmensmittelpunkt in Heppenheim an der Bergstraße befindet. Dort wurde 2016 die gut drauf-Elektrofabrik gebaut. Der Name der Fabrik spiegelt die Unternehmensphilosophie in einfachen Worten wider. Der Gesamtumsatz der JF Group ist zwischenzeitlich auf über 100 Mio. € geklettert.

Eigentlich überraschend, dass eine Unternehmensgruppe, die stark mit der Elektrobranche verbunden ist, nun mit dem Thema Hygiene für großes öffentliches Interesse sorgt und der Handfrei-Türöffner “Clean 4 Health” in aller Munde ist: Der Türdrücker, der sich in wenigen Augenblicken an jeder üblichen Türklinke montieren lässt, ermöglicht ein einfaches und hygienisches Öffnen von Türen per Ellenbogen oder Unterarm. Das Berühren der Türklinke mit der Hand ist damit nicht mehr nötig und die Verbreitung dort lauernder Viren, Bakterien, Magen-Darm-Erreger etc. kann einfach und wirkungsvoll eingedämmt werden.

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Funktionsweise Handfrei-Türöffner „Clean 4 Health“

„Wir kamen im März durch die Corona-Pandemie unter Druck, da es vollkommen unklar war, welche Auswirkungen diese für uns als Unternehmensgruppe, unsere Märkte und Kunden haben wird. Die größte Angst war zunächst, dass komplette Unternehmensbereiche von den Gesundheitsbehörden geschlossen werden würden. Wir begannen sehr fokussiert in allen Bereichen, die dies zuließen, auf Homeoffice umzustellen und uns Tag für Tag mehr in das Thema zu denken und zu arbeiten.“, erläutert Thomas Jäger die anfängliche Situation der JF Group. Dabei bestand ein großes Risiko darin, dass die Kernbereiche der Unternehmensgruppe einbrechen könnten, wenn beispielsweise Baustellen geschlossen werden oder ein Großteil der Kunden in Kurzarbeit geht. „Übersetzt hatten wir Angst und großen Respekt, dass wir unverschuldet nach wenigen Monaten vor einem Scherbenhaufen stehen könnten, der uns um Jahre zurück wirft oder die komplette Unternehmensgruppe kosten könnte – das Risiko war unglaublich hoch und vor allem sehr stark fremdbestimmt“, erklärt Thomas Jäger weiter.

Doch die Geisteshaltung innerhalb der Unternehmensgruppe stimmt und so wurde schnell klar, dass die Pandemie auch positive Auswirkungen haben kann: Nähe, Zusammenrücken, viel Kommunikation, Diskussion, Orientierung, Verantwortung, Druck in positive Energie wandeln, Aufstehen und Handeln sowie die Idee neue Märkte erarbeiten zu wollen. Schließlich ist Aufgeben keine Option für die JF Group, deren vorrangiges Ziel die Arbeitsplatzsicherung Ihrer Mitarbeiter ist, von denen viele schon seit vielen Jahren mit dabei sind.

Der Druck und das Zusammenrücken setzt Kreativität frei und so beginnt das Denken in Richtung Hygiene mit einer medizinischen Steckdosenleiste, die das Tochterunternehmen Bodo Ehmann GmbH speziell für den Einsatz in der Intensivmedizin entwickelt hat. Gemeinsam schiebt die Unternehmensgruppe die Vermarktung an und stellt sich gleichzeitig die Frage, welche Lösungen sonst noch einen wertvollen Beitrag zu Bewältigung der sich zuspitzenden Corona-Krise leisten könnten und speziell die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Aus Presseberichten und Veröffentlichungen rund um die Corona-Krise wurde die JF Group darauf aufmerksam, dass Kontaktfläche, wie Türklinken kritische Bereiche sind, über die das Corona-Virus weitergetragen werden kann. Schnell entwickelte sich für diesen Bereich eine Lösungsidee: Der Handfrei-Türöffner ist einfach nachzurüsten und ermöglicht das Öffnen und Schließen von Türen, ohne die Klinke mit der Hand berühren zu müssen – eine maßgeschneiderte Lösung für öffentliche Gebäude, Sanitärbereiche, Gastronomie, Hotellerie, Büros und vieles mehr.

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Thomas Jäger (links) und Daniel Placzek, Geschäftsführer Ehmann, bei der Übergabe des ersten 3D-gedruckten Türöffner Prototypens am Samstag 28.03.2020 im freien Feld. 

Gesagt – Getan, bereits Mitte März entstehen die ersten Skizzen und anschließend das konkrete Design. Der gesamte Herstellungsprozess findet bei Ehmann in Mainhausen statt, da das Unternehmen seit über 40 Jahren auf Industriedesign, Konstruktion, Elektronikentwicklung und Werkzeugbau spezialisiert ist und außerdem über eine eigene Kunststoffspritzgießerei verfügt. Dies ermöglicht die schnelle Realisation einer Idee bis hin zur professionellen Fertigung – alles aus einer Hand und 100 % Made in Germany. 

Ende März werden die ersten Prototypen via 3D-Druck fertiggestellt, verprobt und für gut befunden. Sofort folgen erste Video-Drehs, die den Handfrei-Türöffner im praktischen Einsatz zeigen. Um ein Gefühl für den Zielmarkt und die Relevanz des Produktes zu bekommen, werden außerdem die ersten ausgewählten Kunden informiert.

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Vom Kunststoff-Granulat über die Spritzgussmaschine bis zur Verpackung – alles findet in der Produktion in Mainhausen statt – mehr „made in Germany“ geht nicht!

Die durchweg schnellen und positiven Reaktionen zeigen, dass die JF Group mit dem Handfrei-Türöffner in die richtige Kerbe schlägt. Neben der Unterstützung im Rahmen der Corona-Pandemie, verdeutlicht sich auch ein unmittelbarer Mehrwert zur Steigerung des Hygienelevels nach der Krise. Speziell in Toilettenbereichen ekeln sich die Benutzer vor den Keimen, Viren und Bakterien, die bei jeder Grippewelle oder Magen-Darm-Infektion auf den Türklinken lauern und von dort über die Hände an die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund gelangen. 

Nun wird mit Volldampf das finale Design festgelegt und Ehmann baut das passende Kunststoff-Spritzgusswerkzeug. Abgabetermin ist der 09. April, damit über Ostern mit der Produktion der ersten Handfrei-Türöffner begonnen werden kann. Eine unglaubliche Teamleistung, denn bereits am 07. April werden die ersten Prototypen hergestellt, sodass ab dem 09. April rund um die Uhr produziert werden kann. Zur erfolgreichen Vermarktung wird parallel dazu die Marke „Clean 4 Health“ entwickelt, die sich schnell auf einer eigens dafür aufgebauten Website inkl. Onlineshop wiederfindet. 

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Die Wiedereröffnung von Zoo und Tierpark Berlin wird durch den Einsatz der Handfrei-Türöffner „Clean 4 Health“ begleitet. Quelle: Zoologischer Garten Berlin AG. 

Seit dem 14. April werden die Handfrei-Türöffner „Clean 4 Health“ nun an Kunden ausgeliefert und aktiv eingesetzt. Täglich können neue Menschen für die Lösung begeistert werden. Ein besonderes Highlight: Zoo und Tierpark Berlin haben als erste Freizeiteinrichtung seit dem 28. April unter Einschränkungen wieder geöffnet. Als unterstützende Hygienemaßnahme werden dort die Handfrei-Türöffner u.a. an den Toilettentüren eingesetzt. 

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Am 07. Mai 2020 wird der 100.000 Handfrei-Türöffner produziert.

Begeistert von der Dynamik und dem Engagement der Mitarbeiter innerhalb der Unternehmensgruppe, sagt Thomas Jäger rückblickend: „Der Corona-Druck schafft Kreativität im Mittelstand oder anders gesagt - Großkonzerne legen teilweise Ihre Produktionen still und schicken die Menschen nach Hause. Zeitgleich krempeln viele Mittelständler die Ärmel hoch und kämpfen für die Arbeitsplatzsicherung und den Unternehmenserhalt. Das macht Deutschland stark und widerstandsfähiger gegenüber einiger anderer Länder und Regionen.“

www.Clean-4-Health.com entwickelt sich zur neuen Plattform – hier finden Interessenten heute aber nicht nur alle Informationen zum Handfrei-Türöffner „Clean 4 Health“, sondern auch weitere nützliche Produkte, die auf ein gesteigertes Hygienebewusstsein aufmerksam machen sollen. So wurde das „Clean 4 Health“-Sortiment beispielsweise um verschiedene Varianten eines Tröpfchenschutzes erweitert. Die unauffälligen Trennscheiben bieten Schutz vor der gefährlichen Tröpfcheninfektion im direkten Kundenkontakt. Außerdem arbeitet die JF Group aktuell an der Integration eines Gesichtsvisiers, als bequeme Alternative bzw. Ergänzung zur Atemschutzmaske.

 

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